Alles über
Wärmepumpen
Wie funktioniert eine Wärmepumpe eigentlich? Passt sie auch in einen Altbau ohne Fußbodenheizung? Und wie hoch ist die Förderung wirklich? In unserem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie für den Umstieg wissen müssen.
Das Prinzip:
So entsteht Ihre Wärme
Energie aus der Umwelt gewinnen
Die Wärmepumpe entzieht der Außenluft (selbst bei Minustemperaturen) Energie. Ein Kältemittel im Inneren nimmt diese Energie auf und verdampft dabei.
Temperatur durch Druck erhöhen
Das gasförmige Kältemittel wird durch einen Kompressor verdichtet. Durch den hohen Druck steigt die Temperatur des Gases massiv an – ähnlich wie bei einer Luftpumpe, die beim Aufpumpen warm wird.
Wärme an das Haus abgeben
Die erzeugte Hitze wird über einen Wärmetauscher an Ihr Heizungswasser (Heizkörper oder Fußbodenheizung) abgegeben. Das Kältemittel kühlt ab, wird wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von vorn.
Warmwasser
Der Eignungs-Check:
Passt mein Haus?
Moderne Wärmepumpen sind extrem leistungsstark. Dennoch gibt es drei Faktoren, die darüber entscheiden, wie effizient das System in Ihrem Zuhause arbeitet:
1. Der Dämmstandard
Je besser Ihr Haus gedämmt ist, desto niedriger kann die Vorlauftemperatur sein. Aber keine Sorge: Dank moderner Technik (wie bei der Vitocal 250-A) können heute auch viele unbedämmte Altbauten effizient beheizt werden.
2. Die Heizflächen
Eine Fußbodenheizung ist ideal, aber kein Muss. Großflächige Heizkörper reichen oft aus. Wir prüfen vorab genau, ob Ihre bestehenden Heizkörper für den Betrieb mit einer Wärmepumpe geeignet sind.
3. Der Aufstellort
Für die Außeneinheit benötigen Sie eine kleine Fläche im Garten, an der Hauswand oder auf der Garage. Wichtig ist eine gute Luftzufuhr und die Einhaltung der Grenzabstände zum Nachbarn.
Passen diese drei Punkte zu Ihrem Haus, steht dem Umstieg nichts im Weg: Sie können Ihre Wärmepumpe vom Fachbetrieb einbauen lassen, von der Planung über die Förderbeantragung bis zur Inbetriebnahme.
Mythen vs. Fakten
Rund um Wärmepumpen halten sich hartnäckig veraltete Vorurteile. Wir klären auf.
Wärmepumpen funktionieren nur im Neubau.
Moderne Propan-Wärmepumpen (wie unsere Viessmann-Modelle) erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 70°C. Damit lassen sie sich hervorragend in bestehenden Altbauten mit klassischen Heizkörpern nachrüsten.
Die Außengeräte sind extrem laut.
Aktuelle Geräte arbeiten flüsterleise. In wenigen Metern Entfernung sind sie oft kaum noch wahrnehmbar. Durch den integrierten Nachtmodus wird der Betrieb zudem in den Abendstunden nochmals deutlich leiser gestellt.
Wärmepumpen sind in der Anschaffung zu teuer.
Zwar sind die Investitionskosten höher als bei Gasheizungen, jedoch fördert der Staat den Umstieg aktuell mit bis zu 80% Zuschuss. Rechnet man die massiven Heizkosteneinsparungen über 15-20 Jahre ein, ist die Wärmepumpe die wirtschaftlichere Wahl.
Im Winter wird es im Haus nicht warm.
Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis zu Temperaturen von -20°C absolut zuverlässig. Selbst bei extremer Kälte sorgt ein integrierter Heizstab dafür, dass Sie niemals im Kalten sitzen – das ist jedoch im normalen Winterbetrieb kaum nötig.
Massive Förderung: Bis zu 80%
Der Staat unterstützt den Umstieg auf die Wärmepumpe massiv. Seit 2024 gibt es eine Grundförderung von 30%, die durch verschiedene Boni (z.B. Klimageschwindigkeits-Bonus oder Einkommens-Bonus) auf bis zu 80% der Gesamtkosten ansteigen kann.
Unser Extra-Service:
Wir begleiten Sie durch den gesamten Förderdschungel und unterstützen Sie vollumfänglich bei der Beantragung aller relevanten staatlichen Mittel durch die KfW. So verschenken Sie kein Geld!
Häufige Fragen zur
Wärmepumpe
Bereit für den Heizungswechsel?
Potenzial berechnen:
Wählen Sie Ihr gewünschtes Energiekonzept aus und lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie viel Sie mit einer Wärmepumpe sparen können.